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Donnerstag, 18. August 2016

Im Häkel- und Farbenrausch

 
So würde ich meinen jetzigen Zustand beschreiben :o)
 
Aus einem zauberhaften Knäuel von wolltraum.ch habe ich mir einen luftig, leichten Schal gehäkelt.
Die Anleitung dazu habe ich hier gefunden.
 
Diese tollen Knäuel in ganz vielen verschiedenen Farben habe ich erst vor ein paar Wochen entdeckt, hat mich die liebe Judith darauf aufmerksam gemacht.
Vielen lieben Dank!!!
 
Ein ganz anderes Häkelgefühl.
Den Knäuel setze ich einfach neben mich und los geht's mit häkeln.
Er bleibt schön brav sitzen, kugelt nicht rum und es gibt dadurch absolut kein Fadenchaos.
 
Bei der tollen Farbauswahl habe ich natürlich gleich 2-3 Knäuel auf Vorrat gekauft.
 
Und so habe ich heute bereits die nächste Häkelarbeit begonnen.
Diesmal ganz ohne Anleitung.
Vorerst.
Ganz simpel ein Dreieckstuch.

 
Ich wünsche dir
eine farbenfrohe Zeit
 
Herzliche Grüsse
Esti

Montag, 15. August 2016

Wenn Bäume sich biegen...


 
Die meisten unserer Bäumchen tragen in diesem Jahr total viele Früchte. So biegen sich die Äste ziemlich stark. Nicht mehr lange, und das Pflaumenbäumchen "Königin Viktoria" wird von der schweren, aber leckeren Last befreit. Die Backen färben sich schon leicht rot/lila.
 
 
Der Holunder bildet mit seinen gebogenen Ästen einen natürlichen Tunnel. Hier musste ich einiges rausschneiden, damit wir noch unten durch spazieren können. Es dauert nicht mehr lange und ich kann daraus Holundergelee kochen.
 
 
Conference und Williams sehen auch schon richtig lecker aus. Wir haben total 3 Birnenbäumchen gepflanzt. Eine Conference und eine Williams stehen Richtung Nordosten abwechselnd mit zwei Apfelbäumchen am Spalier.
 
Hinterm Haus Nordwest steht ein Birnenspalierbaum, bei welchem beide Sorten auf einem Stamm wachsen.
 
Ganz schön praktisch.
 

 
In den nächsten Tagen zeige ich euch gerne ein paar Fotos aus dem Gemüsegarten.
Also, bis dann.
 
Liebe Grüsse
Esti
 
 
 
 
 

Sonntag, 14. August 2016

Mach mal Pause

 
...ok, Pause war hier auf dem Blog jetzt lange genug!!!
Folgendes hat doch heute tatsächlich mein Mann zu mir gesagt: "du hast schon lange kein Blogbeitrag mehr geschrieben". Wusste ja gar nicht, dass er regelmässig mitliest. *freu*
 
So fange ich mal mit diesen kleinen Geschenks-Verpackungen an.
 
Diese habe ich auf dem Blog von Manuela gesehen.
 
Als Verschluss wird eigentlich ein Strohhalm verwendet. Ich hatte aber keinen passenden zur Hand, so habe ich einfach ein Holzspiess auf die passende Grösse geschnitten mit der Zange gekürzt.
 
Bis Bald
mit ein paar Fotos aus dem Garten
 
Liebe Grüsse
Esti
 
 
 
 
 
 


Dienstag, 12. Juli 2016

Abkühlung in der Taminaschlucht

 
Ein heisser Sommertag fühlt sich in einer Schlucht gar nicht so schlimm an. Die Temperaturen sind im Schatten, an einem Flusslauf einfach um einiges angenehmer.
 
Auf unserer Ferien-Wunsch-Ausflugsliste stand bis vor kurzem die kleine Wanderung durch die Taminaschlucht. Schon an unserem ersten Ferientag konnten wir diesen Halb-Tagesausflug von der Liste streichen.

 
Die gut 4500 Meter von Bad Ragaz bis zur Thermalquelle in der Taminaschlucht sind leicht zu wandern. Es geht bloss ganz leicht aufwärts. So sind unter den Wandern auch einige ältere Menschen.
 


Zahlreiche weisse Bänke, jede mit einem anderen Namen versehen, verlocken zudem zu einer kleinen Pause. Und wer doch nicht so gut zu Fuss unterwegs ist, kann einfach ein - oder beide Wege mit dem Postauto fahren.
 
 
Hoch über der Taminaschlucht wird zur Zeit noch an einer Brücke gebaut. Diese wird voraussichtlich im 2017 ? beendet und verbindet die beiden Dörfer Valens und Pfäfers.

 
Nur noch wenige Meter - und CHF 5.00 - trennen uns von der warmen Thermalwasser-Quellschlucht. Also schnell das Münz in den Automaten einwerfen und durch das Drehkreuz in die Imposante Welt eintauchen. Der Weg führt dem Fels entlang, im letzten Stück über einen Stollen ins Felseninnere, am Thermalwasserbrunnen vorbei bis zur Quellwasser-Grotte (hier beschlägt die Linse meiner Fotokamera so sind die zwei folgenden Fotos von unserem Sohn Niclas), und einer Aussichtsplattform.
 
 
 
Von dieser können wir beobachten, wie das warme 36,5 ° Quellwasser in die kühle Tamina fliesst
und da für leichten Nebel sorgt.
 

 
 
Vielleicht warst du ja auch schon in der wundervollen Taminaschlucht?
Oder konnte ich dich für einen Ausflug in die Taminaschlucht inspirieren?
 
Herzliche Grüsse
Esti
 
 

Dienstag, 5. Juli 2016

Geschlafen in einer Jurte

 
 
Am Wochenende sind wir in die Mongolei gereist und durften in einer Jurte übernachten.
Die Anreise dauerte zum Glück nur etwa 90 Minuten.

Denn, die Jurte steht in der "Mongolischen Steppe" im Zoo Zürich.


Total ungewohnt, aber schön, neben den normalen Öffnungszeiten durch den Zoo wandeln zu können.
  
Praktisch alle 1-2 Jahre besuchen wir den Zoo Zürich.
Dieses Mal wollten wir den Zoo nun mal etwas anders kennenlernen.

 
Mein Mann und ich, haben unsere beiden Jungs mit einer Übernachtung im Zoo Zürich überrascht.
Das Nachtwandeln im Zoo haben wir schon im Winter gebucht.
Im Kalender beim 01. und 02. Juli 2016 dann gross/fett folgendes reingeschrieben:
 
TOP SECRET
 
Einen Tag, nun davor, haben wir den Jungs bescheid gesagt, wo uns die Reise hinführt.
So konnten sie noch den Rucksack mit Schlafsack usw. packen.
 

 
Den Masoala Regenwald besuchten wir schon öfters.
Dieses mal aber, hatten wir zwei Führer dabei:
 
 - Barbara zeigte der Kindergruppe ganz viel spannendes, Christian erklärte uns Erwachsenen ganz viel wissenswertes über die Mosoala-Halle, deren Pflanzen und Tiere -
 
Abseits der normalen Besucherwege, durften wir auch die abgesperrten Wald- und Naturwege gehen.
Sogar über eine Hängebrücke führte unser Weg.


 
Wieder draussen, hatte Barbara noch ein "Riech-Rätsel" für uns vorbereitet.
In der Zwischenzeit hat Christian unser Nachtessen vorbereitet ;o)
 
 
 
Nach dem Essen spazierten wir nochmals durch den Zoo zum Betriebsgelände.
Da durften wir dann in die Futterküche reinschauen.
 
Sehr beeindruckend war die Abteilung für die "Fleischfresser". Nebst einigen Küken, kleinen geschnittenen Fleischstücken, hingen im Kühlraum doch einige "grosse Brocken Fleisch" am Haken.
 
Danach gingen wir nochmals eine kleine runde durch den Zoo spazieren. Mittlerweile war es schon fast 23.00 Uhr, zurück in unserer Jurte krochen wir müde aber glücklich in unseren Schlafsack und freuten uns auf den nächsten morgen.
Um 7.00 wurden wir bereits wieder geweckt, um dann um 7.30 in der Zookantine Frühstücken zu gehen.
 
Anschliessend durften wir dann noch ein paar Reptilien "hautnah" kennenlernen.
Für mich was ganz besonderes war das berühren der Kornnatter sowie der Regenbogenboa.
Noch vor Jahren hätte mich niemand dazu gebracht :o)
 
Das war sozusagen der Krönende Abschluss.
 
Ab 10.00 war unser Nachtwandeln im Zoo beendet und wir durften nun noch den ganzen Tag nach Lust und Laune im Zoo verbringen.
Was wir natürlich auch gemacht haben.
 
 
Die Fotos sind praktisch alle am zweiten Tag entstanden. Ich wollte die Führung voll und ganz geniessen.
 

 
 
Im Zoo Zürich fasziniert mich immer wieder die wundervoll, natürlich gestaltete Umgebung.
Die schönen Häuser mit WC, Infos usw.
 
 
 
Ganz besonders toll finde ich die vielen Regen- und Sonnengeschützten Unterstände um die Tiere zu beobachten, passend zum jeweiligen "Tiergehege".
Das haben sich die Zoogestalter echt gut überlegt.
 

 
Total cool sind auch die vielen freilaufenden Pfaue.
Mal ganz unspektakulär...
 
 
... und dann einfach atemberaubend schön!

 
Also, vielleicht konnte ich euch ja etwas "gluschtig" machen, auf einen Zoobesuch in eurer Nähe, oder sogar das Nachtwandeln im Zoo Zürich
 
Wir fanden es spitze!
 
Liebe Grüsse
Esti
 

 
 
 
 
 
 
 

Montag, 13. Juni 2016

In der Natur unterwegs...

 
Letzten Sonntag sind mein Sohn Niclas und ich mit dem Rad
zum Naturschutzgebiet "Höchstern" bei Balgach gefahren.
Beim Eingang haben wir die Räder abgestellt und sind zu Fuss durchs Naturschutzgebiet spaziert.
Die Wege waren trotz Regen gut begehbar. Bloss ein paar Stellen waren etwas "matschig". Aber dafür hatten wir ja Wanderschuhe/Gummistiefel an.
 

 
 
Die Aussicht von verschiedenen Seiten auf den See war wundervoll.
Total schön ist die grosse Vielfalt an Pflanzen und Tieren.
 
An vielen Stellen sind kleine Tümpel.
In einem davon konnten wir sogar eine Geburtshelferkröte hören.
 
Erholung pur!
 
 
 
 
Die unterschiedlichen Standorte von feucht bis trocken
erfreuen mein Natur liebendes Herz.
 
Wer Lust hat ein paar Heil-Kräuter kennenzulernen,
darf mich gerne bei meiner nächsten Exkursion in die "Höchstern" begleiten.
 
Termin & Details gerne auf Anfrage
 
Liebe Grüsse
und vielleicht bis Bald?
 
Esti

Dienstag, 7. Juni 2016

Pilzanbau im Weinregal

 
Im April dieses Jahres durfte ich an einem Pilzanbaukurs von Daniel Ambühl teilnehmen.
 
Ich sage euch, das war ja soooowas von spannend.
 
Mich interessierte vor allem der Pilzanbau im Garten. Aber das man Pilze auch in einer PET-Flasche züchten kann, ist ja sowas von cool. Alle welche keinen eigenen Garten besitzen, können so 3-4 mal Pilze aus der Flasche ernten. Einfach das nötige Zubehör bei Daniel Ambühl bestellen und die Flaschen ins Bücherregal stellen.
Da unser Bücherregal (über)voll ist, habe ich die Flaschen im Keller ins Weinregal gestellt. Da dort die Temperaturen niedriger als im Wohnzimmer sind, mussten wir einfach etwas länger mit der ersten Ernte warten.
 
Hier findet ihr ein Filmchen von Daniel Ambühl mit der Gebrauchsanweisung.
 
Am Kurstag durften wir auch etliche Holzstämme mit Pilzbrut beimpfen und nach Hause nehmen.
Ich war mit dem Zug nach Wädenswil angereist. So konnte ich natürlich nicht ganz so viele Stämme mitnehmen. Aber mein Einkaufstrolley war mit 4 Stämmen gut beladen, und trotz Räder doch ziemlich schwer. Hatte schon sorge, dass mir der Trolley wegen Überbelastung auseinanderfällt.
Was war ich froh, nur 5 min vom Bahnhof entfernt zu wohnen.
 
Die beimpften Stämme lagern nun waagerecht an einem geschützten, kühlen Ort und das Pilzmyzel kann das Holz in Ruhe durchwachsen. Im August werde ich drei Holzstämme im Garten (schattig, windgeschützt, feucht) zu 1/3 eingraben. Der vierte Stamm ist mit Shiitake beimpft. Diesen werde ich an einem schattigen, windgeschütztem, feuchtem Ort hinstellen.
 
Bin schon meeeega gespannt, ob und wie viele Jahre wir davon ernten können.
 
Habt ihr auch schon selber Pilze angebaut?
Oder konnte ich euch "gluschtig" machen?
 
Liebe Grüsse
Esti